Krise bewältigt: Fang nie an aufzuhören, hör nie auf anzufangen.

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Nun habt ihr ein paar Wochen nichts von mir gehört. Das hatte auch seinen Grund. Ich bin irgendwie nicht mehr im Fluss gewesen, alles war eher ein Kampf. Meine Gedanken waren negativ gefärbt und ich habe ständig innere destruktive Gespräche geführt. Zwar konnte ich innerlich einen Schritt zurücktreten und mir das ganze „Desaster“ mit Abstand anschauen, aber ich bin trotzdem nicht aus der Spirale rausgekommen. Das hat sich auch auf meine Ernährung niedergeschlagen. Ich habe oft mehr gegessen als ich brauchte. Und manches Mal bin ich auch von der Rohkost weggekommen. Problematischer war aber wohl eher die Menge als die Qualität meines Essens. Gelitten hat auch mein Bewusstsein für die Geschenke der Natur. Ach ja und dann ergibt ja das eine das nächste… Ich habe mich noch unwohler gefühlt, war lustlos und habe alles schleifen lassen.

Hach und da kam mir das Zitat, das meine erste Yogalehrerin immer zum Besten gegeben hat, wie gerufen:

Fang nie an aufzuhören, hör nie auf anzufangen. Marcus Tullius Cicero

Angefangen, aufzuhören hatte ich ja schon, aber ich konnte natürlich genauso gut wieder anfangen.  Und über die Jahre hinweg, in denen es im Leben ja immer wieder mal einen Tiefpunkt gab, weiß ich im Inneren, dass ich ein Stehaufmännchen bin und mich immer auf meine eigenen Kräfte verlassen kann. Die Negativ-Phasen waren mal länger, mal kürzer, aber letztlich gab es immer irgendwann einen Punkt, an dem ich die Nase voll hatte und mein Leben wieder aktiv nach meinen Wünschen gestaltet habe.

Ja, und dieses Mal war es auch wieder genauso!

Ich habe spontan ein paar Saftfasten-Tage eingelegt und prompt geht es mir körperlich wieder besser, und da ja bekanntlich alles miteinander auf das Engste verknüpft ist, haben sich meine Gedanken und Gefühle gleich mitverbessert. Auch das Bewusstsein hat sich wieder geweitet für die positiven Dinge im Leben, die vorher auch alle da waren, ich aber leider kurzzeitig nicht sehen konnte.

Ein gutes Gefühl, (fast) alles selbst in der Hand zu haben! Wir müssen es uns nur immer mal wieder in Erinnerung rufen!

You are nature!

Liebe Grüße

Silke

Heue könnte ich ALLES in mich reinstopfen!

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Kennst du das? Du hast so einen richtigen Jieper auf irgendetwas zu essen, vielleicht auf was Süßes, vielleicht auf was Herzhaftes, vielleicht weißt du auch gar nicht so richtig, worauf du  Appetit hast, du willst dich einfach nur füllen. Der Hunger ist längst gestillt, aber es muss trotzdem noch mehr sein. Früher oder später beginnt der Kampf mit dem schlechten Gewissen, eigentlich sollte man nicht, man will aber trotzdem und oft tut man auch trotzdem. Weiterlesen

So bin ich zur Rohkost gekommen und wie es weitergeht

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So ziemlich genau vor 2 Jahren lag ich nachts im Bett und hatte Angst um meine Gesundheit. Ich hatte zu der Zeit immer wieder schwere Erkältungen, die ich einfach nicht losgeworden bin, sondern die sich teilweise sogar zu einer ordentliche Lungenentzündung entwickelt haben, d.h. mein Immunsystem war einfach sehr angeschlagen.  Ich hatte außerdem seit 6 Jahren eine Rosazea (Altersakne, angeblich unheilbar) im Gesicht. Na toll, nicht wirklich etwas, womit man sich mit 45 Jahren beschäftigen und belasten möchte. Mein Energielevel war ziemlich niedrig. Meine Hüften taten weh und überhaupt kroch der Schmerz von einem Körperteil zum nächsten. Es gab noch einige andere Hinweise und Symptome, dass ich völlig aus dem Gleichgewicht geraten war.

In dieser Nacht habe ich mir geschworen, Weiterlesen