Cremiger rohköstlicher Schoko-Hanf-Aufstrich

Schokohanfaufstrich

Ich versuche immer mal wieder, Hanf in meine Ernährung einzubauen, um die vielen gesundheitlichen Vorteile zu nutzen. Das sind z.B. ein optimales Verhältnis von Omega 3- zu Omega 6-Fettsäuren oder der hohe Proteingehalt sowie wichtige Mineralstoffe.  Außerdem ist Hanf eine gute Alternative zu Nüssen.

Heute habe ich mich an einem Schoko-Hanf-Aufstrich versucht und ich muss sagen, er ist echt lecker geworden. Vor allem ist er sehr sättigend und das brauche ich manchmal, wenn mir die leichte Rohkost zu wenig ist.

Zutaten:

150 g geschälte Hanfsamen

1 EL Kakao

1 EL Carobpulver

5 in 80 ml Wasser eingeweichte Datteln

1 Prise Salz

½ TL Vanillepulver

Die Zubereitung ist einfach: Alles zusammen in den Blender schmeißen und zu einer cremigen Masse mixen. Du kannst gleich das Einweichwasser der Datteln nutzen, aber guck schrittchenweise, wie viel Wasser du benötigst, bis das Mus die richtige Konsistenz hat.

Du kannst auch den Pürierstab benutzen, dann schneide die Datteln vorher am besten klein, damit du noch länger Freude an deinem Pürierstab hast… 😉

Viel Spaß beim Ausprobieren.

You are nature!

LG Silke

Brennnesselsamen – heimisches Superfood – gratis

Brennnessel5

Gestern war ich unterwegs und habe „Gesundheit gesammelt“.

Jetzt ist nämlich die Zeit, wo die Brennnesseln voll mit Samen hängen und diese Samen sind sehr wertvoll und reich an Nährstoffen. Sie enthalten vor allem viel pflanzliches Protein, was gerade bei einer veganen Lebensweise wichtig ist, da die üblichen tierischen Eiweißquellen entfallen. Außerdem enthalten die Samen wichtige Mineralien wie Kalium, Eisen und Kalzium. Auch Vitamine wie A, B und C schenken uns die Brennnesselsamen. Chlorophyll gibt es reichlich obendrauf. So einiges anderes wie Carotinoide gibt´s auch noch gratis dazu.

Brennnesselsamen können z.B.  bei Müdigkeit und Erschöpfung helfen. Sie sind vor allem auch für vegane Sportler gut geeignet. Haare und auch Augen sollen gestärkt werden. Außerdem steigern sie  den Östrogenspiegel und sind deswegen für Frauen interessant, auch während der Wechseljahre. Sie wirken entwässernd und können bei Gicht und Rheuma unterstützen. Sie sollen zudem aphrodisierend wirken. Wie immer muss jeder für sich selbst ausprobieren, ob und wie sie wirken. Am besten mit kleineren Mengen beginnen, z.B. 1-2 TL pro Tag und den Körper genau beobachten.

Deswegen habe ich mich gestern auf den Weg gemacht und Brennnesselsamen gesammelt. So wird´s gemacht und das solltest du beachten:

  • Suche dir einen sonnigen Tag aus, damit die Pflanzen schön trocken sind.
  • Bevor du losmarschierst, nimm eine Schere, Garten-Handschuhe und einen Sammelbeutel mit.
  • Du solltest die weiblichen Samen sammeln, denn es gibt nämlich männliche und weibliche Brennnesseln, die einen unterschiedlichen Samenstand haben. Die männlichen Brennnesseln haben Fäden mit Pollenkapseln, die vereinzelt mehr oder weniger waagerecht abstehen und die weiblichen Brennnesseln bestäuben. Die weiblichen Brennnesseln sind sehr üppig mit Samen ausgestattet, die schwer herunterhängen. Die willst du haben!Brennnessel3 Mann 

    Brennnessel4Frau

  • Achte darauf, dass die Samen reif sind. Das erkennst du daran, dass sie leicht gelblich oder auch bräunlich sind.
  • Knicke oder schneide den oberen Teil der Pflanze, der mit Samen ausgestattet ist, ab. Sammle dann einige Pflanzenteile in einer Tüte. Wenn du eine gute Stelle gefunden hast, geht das recht flott.
  • Zuhause nimmst du dir dann eine große Schüssel und ein groblöchriges Sieb, bei dem die Samen durchfallen können. Stelle bzw. hänge das Sieb in/über die Schüssel. Dann nimm eine Brennnesselpflanze (Handschuhe!) und streiche die Samen über dem Sieb von oben nach unten ab. Das wiederholst du mit den anderen ebenso. Da auch einige Blätter etc. in das Sieb fallen, immer mal wieder die Samen durchsieben.Brennnessel7
  • Wenn du fertig bist und die Samen komplett durchgesiebt sind, breite die Samen auf einem Blech aus und stelle sie in die Sonne, hier sollte es einigermaßen windgeschützt sein, sonst fliegen dir die Samen weg. Zwischendurch immer mal wieder wenden.  Alternativ kannst du natürlich auch das Dörrgeräte mit max. 42 Grad nehmen.Brennnessel10
  • Achso und immer locker bleiben. Wenn du genau in deine Brennnesselsamen schaust, wirst du bemerken, dass da noch ganz schön viel lebt. Die Tierchen krabbeln aber von ganz allein weg, denn sie merken, dass sie nicht mehr an ihrer Brennnesselpflanze sitzen und wollen deswegen weg… Also, falls du die Samen in den Dörrer schiebst, erstmal ein bisschen warten bis alles ruhig ist 😉
  • Lieber etwas länger als kürzer durchtrocknen lassen, da die Samen sonst eventuell anfangen zu schimmeln, da doch noch eine Restfeuchte enthalten ist.
  • Fülle alles in ein Glas, beschrifte es und versehe es mit einem Datum.Brennnessel11

Die getrockneten Brennnesselsamen kannst du prima über deinen Salat streuen oder auch das Pesto damit verfeinern. Du kannst deinen grünen Smoothie damit bereichern oder das (Rohkost)-Brot aufwerten. Außerdem sind sie toll, um über den Winter kommen, wo es ja leider nicht so viele Wildkräuter gibt. Es gibt sicher noch viel mehr Verwendungsmöglichkeiten. Schreibe mir gerne, wie du die Brennnesselsamen nutzt.

Viel Spaß beim „Gesundheit einsammeln“ 😉

You are nature!

Liebe Grüße

Silke

Rohköstlicher Himbeer-Cheesecake-Traum

Himbeertorte

Gestern hatten wir eine Familienfeier, wo natürlich gerne auch Kuchen gegessen wird. Bisher habe ich mich immer mit Obst auf derartigen Veranstaltungen über Wasser gehalten, weil mir die Zubereitung der „normalen“ Kuchen reichte.  Diesmal hatte ich aber auch richtig Lust auf Kuchen. Deswegen habe ich diesen leckeren rohköstlichen Kuchen „gebacken“, der im Vergleich zu den anderen 3 Kuchen am schnellsten fertig war. Tja und bei 16 Besuchern war er am Ende des Tages auch verputzt, denn viele wollten mal ein kleines Stückchen probieren und fanden ihn sehr lecker 🙂

Zutaten für eine 18 cm Springform: 

Teig:  (Tassengröße: 300 ml)

1/2 Tasse Mandeln

1/2 Tasse Datteln

3/4 Tasse Kokosflocken

1 Prise Salz

1 TL Zitronensaft

1 EL Kokosöl

Belag:

2 Tassen (TK-)Himbeeren

1/2 Tasse Cachews

1 EL Kokosmus

1 EL Honig oder Agavendicksaft (je nachdem, wie süß die Himbeeren sind)

Vorbereitung:

Die Cashewkerne 1 Stunde in Wasser einweichen

Falls du TK-Himbeeren verwendest, lass sie erst auftauen

Lass das Kokosöl behutsam in einem Wasserbad schmelzen

Zubereitung:

Für den Teig mahle die Mandeln (sie müssen nicht superfein sein) im Hochleistungsmixer (HLM) und gib sie anschließend in eine Schüssel. Dann zerkleinere die Datteln im HLM und gib sie zu den Mandeln in eine Schüsseln. Füge danach die Kokosflocken sowie das geschmolzene Kokosöl und den Zitronensaft hinzu. Verknete alles mit der Hand zu einem festen Teig. Evtl. kannst du auch alles komplett in einer Küchenmaschine mit S-Messer zubereiten. Mein HLM macht das jedenfalls nicht wirklich mit, deswegen die einzelnen Schritte 🙂 Drücke anschließend den Teig für den Boden gut in eine Springform. Ich habe übrigens nur den Ring auf den Teller gelegt und ihn als Form benutzt. Dann hatte ich den Kuchen gleich da, wo ich ihn haben wollte und musste nur noch den Ring entfernen.

Für den Himbeerbelag gieße das Wasser der Cashews ab, spüle sie noch einmal unter klarem Wasser ab und gib sie zusammen mit den Himbeeren, dem Kokosmus und einem Süßungsmittel deiner Wahl in den HLM. Püriere alles richtig gut zu einer cremigen Masse. Wenn du etwas länger pürierst, minimieren sich auch die Himbeerkerne. Gib die Masse dann auf den Teig und verstreiche sie.

Dann stelle den Kuchen für ca. 2 Stunden in die Tiefkühltruhe. Danach evtl. kurz antauen lassen. Lass es dir schmecken!

You are nature!

LG Silke

 

Der Jieper nach der Tafel (Rohkost-)Schokolade: Bedürfnis oder Wunsch?

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Heute möchte ich über die hilfreiche Unterscheidung zwischen einem Bedürfnis und einem Wunsch schreiben und zwar soll es dabei um das Thema Essen gehen – vordergründig zumindest.

Kennst du das? Du hast richtig dolle Hunger, isst etwas, worauf du Appetit hast und bist oft relativ schnell satt und zufrieden. Doch dann gibt es auch Situationen, in denen du gar keinen Hunger oder nur wenig Hunger verspürst. Und trotzdem fängst Du an, um den Kühlschrank zu tigern und dies und das zu essen. Und dann hier noch etwas und da noch etwas. Da ist es auch völlig egal, welcher Essensphilosophie du folgst – sei es einer konventionellen Mischkost, vegtarisch, vegan, rohköstlich – egal. Du könntest immer mehr essen. Im Bauch scheint ein Loch zu sein und es will sich einfach nicht füllen, obwohl das normale Maß längst überschritten ist und der Körper ein deutliches Sättigungsgefühl aussenden müsste, aber nix passiert. Keine Sättigung, keine Zufriedenheit, höchstens am Ende ein unangenehmes Völlegefühl.

Ich finde es in dem Fall sehr hilfreich, zu gucken, ob es sich bei meinen Gelüsten um ein Bedürfnis oder um einen Wunsch geht. Zum besseren Verständnis:

Bedürfnis:

Ein Bedürfnis ist etwas Essenzielles, das unbedingt gestillt werden muss, manchmal sogar, um das Überleben zu sichern. Hier ist die Bedürfnispyramide von A. Maslow, einem US-Psychologen, hilfreich. Da sind zunächst physiologische Bedürfnisse wie Schlaf, Essen, Trinken und Sexualität. Diese Bedürfnisse melden sich ein ganzes Leben lang und bleiben unverändert bestehen, auch wenn Variationen möglich sind, z.B. reduziert sich das Schlafbedürfnis eines Rohköstlers mit der Zeit oder auch Essensart oder Essensmengen können natürlich variieren. Auf alle Fälle taucht das Essen bei den Bedürfnissen auf, die natürlicherweise bestehen und unbedingt befriedigt werden müssen und dann auch wieder eine Zeit lang verschwinden, bevor sie sich erneut zeigen.

Etwas weniger existenziell, aber trotzdem sehr wichtig ist das Bedürfnis nach Sicherheit, d.h. nach Geborgenheit, Liebe und Schutz. Und auch soziale Bedürfnisse wie Zugehörigkeitsgefühl und Freundschaft wollen befriedigt werden. Darüber hinaus gibt es noch das Bedürfnis nach Anerkennung und Wertschätzung sowie die Selbstverwirklichung im Sinne von Ausschöpfung des eigenen Potenzials.

Wenn auch die Bedürfnispyramide teilweise kritisiert wird, werden m.E. ganz gut die einzelnen Bereiche der Bedürfnisse klar.

Wunsch:

Der Wunsch ist eher etwas, was man gerne hätte, was aber nicht wirklich überlebenswichtig ist. Das kann der Wunsch nach einem schönen Nachtisch sein, der Wunsch nach einem luxuriöserem  Haus, der Wunsch nach noch mehr Anerkennung von außen usw.

So, und nun stehe ich da vor dem Kühlschrank, habe eigentlich keinen Hunger, allerdings Appetit und irgendetwas treibt mich um, ich bin irgendwie nicht zufrieden. D.h., wenn ich in mich hineinspüre, habe ich im Moment eindeutig kein Bedürfnis nach Essen, denn sonst hätte ich deutlichen Hunger. Vielmehr ist es der Wunsch nach Essen. Im Prinzip ist das noch kein wirklich großes Problem. Dann esse ich halt ein Stück Käse, einen Schokoriegel oder einen Apfel, na und? Oft ist es aber so, dass der Mensch sich nicht so schnell zufrieden gibt. Da reicht ein Stück Käse, ein Schokoriegel oder ein Apfel einfach nicht aus!

Denn hinter jedem Essens-Wunsch steht in der Regel ein wahres Bedürfnis! In diesem Fall allerdings nicht das Bedürfnis nach Essen, denn sonst würde der Körper schon Hunger signalisieren, darauf kannst du dich verlassen. Und nach einer viertel Stunde muss man auch nicht schon wieder was essen, um zu überleben… Nein, es gibt ein anderes Bedürfnis, was meist auf einer versteckteren Ebene liegt und gestillt werden will. Das kann das wahre Bedürfnis nach Ruhe sein, das kann das Bedürfnis nach Nähe sein, das kann das Bedürfnis nach Anerkennung oder einer zufriedenstellenden Arbeit sein.  Das gilt insbesondere, wenn sich die Essensgelüste immer und immer wiederholen. Dann suchst du im Essen eindeutig nach der falschen Lösung. Dann gilt es Detektiv zu spielen und in sich hinein zu spüren, worum es im Moment eigentlich wirklich geht. Das funktioniert allerdings nur, wenn das wahre Bedürfnis nicht mit einer großen Menge Schokolade und Co. zugeschüttet wird. Denn für eine kurze Zeit lässt sich das wahre Bedürfnis tatsächlich von der Schokolade beeindrucken – es hält seinen Mund, allerdings nicht sehr lange… Und genau, wenn es seinen Mund wieder aufmacht, kommt deine Chance, um genauer hinzuhören.

Mir hilft diese Frage nach Bedürfnis oder Wunsch immer wieder. Meist reicht es schon, wenn ich sie mir bewusst stelle. In meinem tiefsten Inneren weiß ich dann eigentlich schon ganz gut, dass es eben nicht die Schokolade (egal, ob Rohkostschokolade oder nicht!) ist, die ich will. Und dann gilt es, dem wahren Bedürfnis auch wirklich nachzugehen. Und tatsächlich, oft ist das bodenlose Verlangen nach Essen dann verschwunden.

Diese Ess-Gelüste und die damit verbundenen negativen Gefühle wollen uns ja nicht das Leben schwer machen, sondern uns mal wieder einfach darauf hinweisen, dass ein anderer Lebensbereich aus dem Gleichgewicht geraten ist. Also begrüße deine Ess-Gelüste freudig, wenn sie sich mal wieder zeigen und sei gespannt, was sie dir zu sagen haben!

You are nature!

Liebe Grüße

Silke

PS: Das soll nicht bedeuten, dass du dir keine Wünsche mehr erfüllen sollst, sei es auf der Essensebene oder in einem anderen Bereich. Allerdings sollten sie in Maßen erfüllt werden, denn erfüllte Wünsche ziehen im Allgemeinen schon nach kurzer Zeit neue Wünsche nach sich. Am Ende ist man Geißel seiner Wünsche und wie gesagt, hinter den meisten Wünschen stehen letztlich auch nur verschüttete Bedürfnisse.

Wildkräutersalz herstellen

Kräutersalz

Ein gesundes Kräutersalz lässt sich einfach selbst herstellen. Ich habe vor ein paar Tagen in Verbindung mit einer geführten Kräuterwanderung mit Roswitha Bittner, organisisiert vom Mehrgenerationenhaus Fahrenhorst, eine kleine Portion hergestellt.

So geht es:

Für eine Menge von ca. 100 g sammle etwa 2 Handvoll Wildkräuter. Es eignet sich alles, was Du magst, z.B. Brennnesseln, Giersch, Gundermann, Spitzwegerich, Beifuß etc. Im Idealfall sind die Kräuter trocken. Schneide die Kräuter schön klein. Dann gibst Du die Kräuter in einen Mörser und zerquetschst sie zu einem Brei. Danach fügst Du  nach und nach Salz hinzu und vermischst es mit dem Mörser mit dem Kräuterbrei.  Verwende am besten Himalayasalz, Steinsalz oder Meersalz – jedenfalls kein konventionelles Speisesalz, womöglich noch mit Zusätzen wie Jod oder Flourid. Die Menge des Salzes hängt ein wenig von Deinem Geschmack ab. Ich habe ungefähr 6 Esslöffel eingearbeitet. Je mehr Salz, desto mehr verliert sich der Kräutergeschmack. Einfach mal ein bisschen herumexperimentieren.

Es ist wichtig, das Kräutersalz dann gut durchtrocknen zu lassen. Dies geht entweder in einem Dörrautomaten, den Du maximal auf 42 Grad einstellst. Alternativ kannst Du das Salz auch in der Sonne oder auf der Heizung trocknen lassen.

Viel Spaß und guten Appetit!

You are nature!

Liebe Grüße

Silke

Sommerlicher Melonensalat mit gekeimten Belugalinsen

Melonensalat

Wenn es draußen heiß ist, ist es toll, einen erfrischenden Salat zu essen. Hier kommt ein leckeres Rezept:

Zutaten für eine hungrige Person:

¼ gekühlte Wassermelone

10 cm Gurke

1 Handvoll Salatblätter

Pfefferminzblätter nach Geschmack (ich mag gerne viele)

1 Handvoll gekeimte Belugalinsen

Dressing:

2 EL Olivenöl

1 EL Apfelessig

1 TL Tamari

4 EL Wasser

1 frische oder eingeweichte Dattel

Pfeffer

Salz

Schneide die Wassermelone und die Gurke in Würfel. Zerkleinere die Salatblätter und die Pfefferminzblätter ebenfalls. Gib alles mit den gekeimten Belugalinsen in eine Schüssel.

Mixe aus den Dressingzutaten ein cremiges Dressing und schütte es über den Salat.

Lass es Dir schmecken!

You are nature!

Liebe Grüße

Silke

Krise bewältigt: Fang nie an aufzuhören, hör nie auf anzufangen.

grünerSaft

Nun habt ihr ein paar Wochen nichts von mir gehört. Das hatte auch seinen Grund. Ich bin irgendwie nicht mehr im Fluss gewesen, alles war eher ein Kampf. Meine Gedanken waren negativ gefärbt und ich habe ständig innere destruktive Gespräche geführt. Zwar konnte ich innerlich einen Schritt zurücktreten und mir das ganze „Desaster“ mit Abstand anschauen, aber ich bin trotzdem nicht aus der Spirale rausgekommen. Das hat sich auch auf meine Ernährung niedergeschlagen. Ich habe oft mehr gegessen als ich brauchte. Und manches Mal bin ich auch von der Rohkost weggekommen. Problematischer war aber wohl eher die Menge als die Qualität meines Essens. Gelitten hat auch mein Bewusstsein für die Geschenke der Natur. Ach ja und dann ergibt ja das eine das nächste… Ich habe mich noch unwohler gefühlt, war lustlos und habe alles schleifen lassen.

Hach und da kam mir das Zitat, das meine erste Yogalehrerin immer zum Besten gegeben hat, wie gerufen:

Fang nie an aufzuhören, hör nie auf anzufangen. Marcus Tullius Cicero

Angefangen, aufzuhören hatte ich ja schon, aber ich konnte natürlich genauso gut wieder anfangen.  Und über die Jahre hinweg, in denen es im Leben ja immer wieder mal einen Tiefpunkt gab, weiß ich im Inneren, dass ich ein Stehaufmännchen bin und mich immer auf meine eigenen Kräfte verlassen kann. Die Negativ-Phasen waren mal länger, mal kürzer, aber letztlich gab es immer irgendwann einen Punkt, an dem ich die Nase voll hatte und mein Leben wieder aktiv nach meinen Wünschen gestaltet habe.

Ja, und dieses Mal war es auch wieder genauso!

Ich habe spontan ein paar Saftfasten-Tage eingelegt und prompt geht es mir körperlich wieder besser, und da ja bekanntlich alles miteinander auf das Engste verknüpft ist, haben sich meine Gedanken und Gefühle gleich mitverbessert. Auch das Bewusstsein hat sich wieder geweitet für die positiven Dinge im Leben, die vorher auch alle da waren, ich aber leider kurzzeitig nicht sehen konnte.

Ein gutes Gefühl, (fast) alles selbst in der Hand zu haben! Wir müssen es uns nur immer mal wieder in Erinnerung rufen!

You are nature!

Liebe Grüße

Silke