Heimisches Superfood-Pulver selber machen

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Superfoods mit einer hohen Nährstoffdichte können richtig teuer sein. Oft kommen sie auch noch von weit weg her.  Dabei kannst Du Dir Dein Superfood-Pulver aus heimischen Wildkräutern ganz leicht und kostenlos selber herstellen.

Unsere Wildkräuter haben einen unheimlich hohen Mineralstoff- und Vitalstoffgehalt. Wer sich gesundheitsbewusst ernährt, baut sie in den Sommermonaten vielleicht sowieso schon in den Speiseplan mit ein. Doch manchmal schafft man es einfach nicht, loszulaufen und frische Wildkräuter zu sammeln und im Winter wachsen nur noch ganz wenige. Deshalb ist es eine gute Alternative, sich ein grünes Superfood-Pulver zuzubereiten, das schnell und einfach z.B. in den Smoothie gerührt werden kann.

Und so geht es:

  • Sammle Wildkräuter Deiner Wahl. Dies machst Du am besten an einem sonnigen, trockenen Tag. Gut dafür geeignet sind die Monate April, Mai und Juni. Denke daran, dass die Kräuter sich durch das spätere Pulverisieren ziemlich minimieren, d.h. sei großzügig mit Deinen Sammlungen.Du hast die Möglichkeit, die Kräuter getrennt nach Sorten zu sammeln, um sie später gezielt einzusetzen, denn jedes Wildkraut hat natürlich auch seine eigene Wirkweise. Alternativ kannst Du aber auch gleich mischen. Ich nehme dann immer einen großen Anteil an Giersch, Brennnesseln und Labkraut, da ich weiß, dass sie mir auch im frischen Zustand in größeren Mengen gut tun. Dazu kommen dann Kräuter wie Löwenzahn, Ackerschachtelhalm, Gundermann, Scharfgabe etc. in kleineren Mengen.  Ich komme damit gut zu Recht, wenn ich im Winter meinem Smoothie  immer mal wieder einen Löffel davon zufüge. Außerdem bin ich eher von der pragmatischen Sorte und möchte es mir so einfach wie möglich machen. Das muss aber jeder für sich entscheiden und vielleicht hast Du auch schon eigene Erfahrungswerte, welche Kräuter Dir gut tun und welche nicht.
  • Bitte sammle unbedingt nur die Wildkräuter, die Du kennst und eindeutig zuordnen kannst!
  • Ob Du die Kräuter wäschst oder nicht, hängt vom Standort und von Dir ab. Wenn Du an einer Hundepiste sammelst, dann bitte vorher abwaschen und das Wasser so gut wie möglich abtropfen lassen, evtl. etwas mit einem Papiertuch abtupfen, damit sich die Trocknungszeit nicht unnötig verlängert. Wenn Du im eigenen Garten sammelst, kommt es darauf an, wie Du überhaupt zum Thema Reinigung stehst. Für Einige ist es völlig klar, dass die Kräuter so sauber wie möglich sein sollten und waschen sie auf alle Fälle ab. Für Andere steht eher im Vordergrund, noch ein paar B12-Vitamine zu retten und waschen sie daher nicht ab. Guck, womit Du Dich wohler fühlst!
  • Trockne die Kräuter am besten an einem sonnigen, windstillen Tag draußen. Dazu kannst Du sie einfach auf Zeitungspapier ausbreiten oder vielleicht hast Du auch ein Rost o.ä., wo die Luft gut zirkulieren kann. Falls die Kräuter abends noch nicht ganz trocken sind, hole sie rein und lass sie dort einfach an der Luft weitertrocknen. Am Ende müssen sie ganz trocken und richtig „knusprig“ sein! Alternativ kannst Du sie auch im Dörrautomaten bei  40 Grad trocknen. Mir ist das irgendwie zu viel Energieverschwendung.
  • Wenn die Kräuter richtig gut durchgetrocknet sind, gibst Du sie alle in den Mixer und mixe sie richtig gut durch, dann entsteht automatisch ein Pulver. Am besten füllst Du das Pulver in ein dunkles Glas und beschriftest es, was Du wann so alles Tolles eingefüllt hast.

Viel Spaß beim Sammeln!

You are nature!

Liebe Grüße

Silke

Ein Gedanke zu “Heimisches Superfood-Pulver selber machen

  1. Moin 🙂
    Ich habe tatsächlich noch nie selbst Kräuter gesammelt, um aus ihnen dann etwas leckeres zu Essen zu machen. Aber dieses grüne Pulver klingt nach etwas, was ich mal ausprobieren könnte 🙂
    Wahrscheinlich fange ich dann einfach mal nur feiern Brennnesseln an, nicht dass ich mir aus Versehen irgendwas furchtbar Merkwürdiges mit sammel, weil ich denke, es wäre etwas anderes :’D
    Vielen Dank für die Inspiration!
    Liebe Grüße, Finnja

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