Mein Kombucha-Experiment

Kombucha

Die letzten Wochen habe ich mich mit dem Thema „Kombucha“ beschäftigt. Bei Kombucha handelt es sich um ein Gärgetränk, das durch Fermentation entsteht. Dafür habe ich das Kombucha-Set zum Selberbrauen von der Firma fairment ausprobiert. Das ist eine kleine Manufaktur, die es seit 2 Jahren in Berlin gibt und von Leon Benendes und Paul Seehorst gegründet worden ist. Sie ist deutschlands erste Bio- & Raw-Kombucha-Brauerei.

Das Kombucha-Set besteht aus einem Bio-Scoby (das ist der Teepilz), der aktiven Starter-Flüssigkeit, einem schönen Gärgefäß aus Glas, Zubehör wie Teesieb, Trichter und Sieb sowie Bio-Zucker und Bio-Tee. Nach der ebenfalls beiliegenden Anleitung ist der Tee (eine Mischung aus grünem und schwarzem Tee) schnell gekocht und mit Rohrohrzucker vermischt. Nach dem Abkühlen muss nur noch der Pilz sowie die Starterflüssigkeit hinzugefügt werden, damit die wundersame Umwandlung in den Kombucha starten kann. An einer warmen, aber nicht zu sonnigen Stelle dauert es dann etwa 7 Tage bis der Kombucha trinkfertig ist.

Kombucha1

Der Pilz nährt sich in dieser Zeit von dem Zucker und wandelt ihn um. Dadurch bilden sich Inhaltsstoffe wie Säuren, z.B. Essigsäure, Gluconsäure und Glucoronsäure, die blutzuckerregulierend sind. Außerdem entstehen durch die Fermentation Vitamine wie B1, B6, B12 und C, Spurenelement wie Zink und Mangan sowie Bakterien und Hefen. Viele Mikroorganismen sorgen dafür, dass das probiotische Getränk gut für den Darm und das Immunsystem ist.

Nach 7 Tagen habe ich den Kombucha dann probiert und er schmeckte angenehm süß-säuerlich und war leicht sprudelig. Er muss zum Trinken dann durch ein Sieb abgegossen werden. Der Teepilz, der sich jedes Mal neu bildet, kann dann bei guter Pflege mithilfe von etwas Kombucha-Flüssigkeit immer wieder für das Ansetzen eines neuen Kombucha-Getränkes verwendet werden.  Im 2. Durchgang habe ich ihn 9 Tage gären lassen, damit der Zucker noch weiter abgebaut wird. Das merkt man dann natürlich auch im Geschmack, aber der war auch nach 9 Tagen gut. Der Kombucha kann bis zu 30 Tage „schmoren“. Dann wird er allerdings zu Essig.

Zur Unterstützung gibt es eine facebook-Gruppe „Kombucha Deutschland“ in der es viele Tipps und Tricks sowie Rezepte gibt. Denn der Kombucha kann z.B. durch eine 2. Fermentation mit Früchten noch im Geschmack verfeinert werden.

Nun habe ich gerade den 3. Durchgang angesetzt und bin sehr zufrieden mit dem Kombucha-Set von fairment. Alles, was man zum Starten braucht, ist dabei und ich kann es uneingeschränkt weiter empfehlen.

Ob das Getränk nun wirklich „Raw“ ist? Hm, ich nehme an, dass die Idee durch den verwendeten Rohrohrzucker entstanden ist, aber der Zucker wird eigentlich in den heißen Tee eingerührt. D.h. roh ist das Ganze meines Erachtens nicht wirklich. Es wäre mal einen Versuch wert, den Kombucha kalt anzusetzen 😉

Es gibt über Kombucha sehr viele positive Erfahrungsberichte und ich werde ihn experimentmäßig in meinen Speiseplan einfügen. Interessant für mich ist die angeblich positive Wirkung auf den Darm. Ich werde dann ja am eigenen Leib merken, ob er mir regelmäßig gut tut oder nicht.

You are nature!

Liebe Grüße

Silke

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s