16.-18. Fastentag/Aufbautage

Apfel

Nachdem am 15. Tag das geplante Fastenbrechen nicht so wirklich schlüssig war, war  es am 16. Fastentag  umso mehr. Ich habe mich auf meinen Apfel sehr gefreut. Vormittags habe ich mir noch eine Portion Giersch gepflückt und dann mittags beides zusammen genossen. Sehr lecker, auch gerade die Kombi von Wildgrün und Obst. Der Vorteil ist, dass man auch wirklich gut kauen muss, denn das Wildgrün lässt sich nicht einfach so runterschlucken. Ich war dann bis abends wirklich auch satt. Gerade Wildgrün sättigt ja ziemlich und nach dem Fasten ist man eh schneller gesättigt.   Ich  konnte dann erst wieder nach meinem Yogakurs um 22:00 Uhr etwas essen. Das war etwas suboptimal, denn da hatte ich wirklich einen Bärenhunger und der Zeitpunkt war natürlich schon ziemlich spät. Trotzdem konnte ich mein Rohkostbrot mit dünner Avocado sehr genießen.

Am 17. Tag war mein 2. Aufbautag. Ich bin morgens mit recht starken Kopfschmerzen aufgewacht, was ich während der ganzen Fastenzeit fast gar nicht hatte. Zum Glück haben sie sich am Vormittag nach einer sehr ruhigen Yogastunde, die ich für eine Seniorengruppe gegeben habe (kam mir sehr entgegen ;-)), wieder verzogen. Gegen 11:00 habe ich mir dann noch mal einen Saft gepresst, bevor ich spätmittags einen leckeren Farmersalat verputzt habe (das Rezept von Create Raw Vision findest Du hier). Es macht Spaß zu kauen und mal wieder andere Geschmäcker wahrzunehmen als die üblichen Säfte. Die Portion ist auch wieder eher klein ausgefallen. Abends gab´s dann gleich noch mal das gleiche.

Der 18. Tag war offiziell mein letzter Fastentag.  Den Vormittag habe ich wieder mit einem Saft überbrückt. Ich habe festgestellt, dass mir das einfach gut tut, vor allem meinem Darm. Daher wird es auf alle Fälle ein Ziel sein, das intermittierende Fasten fortzuführen. D.h. die Nahrungspause zwischen Abendessen und der ersten Mahlzeit am darauffolgenden Tag soll so lang wie möglich sein, damit der Darm sich ausreichend regenerieren kann.  Dann kann eine stetige Reinigung des Körpers stattfinden. Das hört sich für mich logisch an und ich merke selber, dass es mir gut tut. Ich weiß aber auch aus der Vergangenheit, wo ich es schon mal mit dem intermittierenden Fasten probiert habe, dass es einfach unterschiedliche Tage gibt. Manchmal klappt und passt es, und manchmal wache ich morgens mit einem Bärenhunger auf und brauche einfach ein vernünftiges Frühstück, um in den Tag starten zu können. Also werde ich mal versuchen, meinen Körper mit Nachsicht auf eine spätere Erstmahlzeit (break fast = Fastenbrechen) zu konditionieren, denn der Mensch ist ja auch ein Gewohnheitstier.   Mittags und abends gab´s noch einen leckeren Salat Olivier nach einem Rezept von Vminh und ich war wieder erstaunt, wie schnell ich satt war.

Nun ist meine Saftfasten-Zeit zu Ende und ich bin voll zufrieden. Es wird noch ein Résumé geben und meine 5 wichtigsten Learnings durch die zurückliegende Fastenzeit. Vielleicht  konnte ich Dich inspirieren, Dir auch eine Erholungsphase für Körper, Geist und Seele zu gönnen.

You are nature!

Liebe Grüße

Silke

3 Gedanken zu “16.-18. Fastentag/Aufbautage

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