10. -12. Fastentag

Smoothie15

An meinem 10. Fastentag  ging es mir richtig gut. Ich hätte Bäume ausreißen können, d.h. ich war voll in meiner Kraft. Ein schönes Gefühl.  Ich hatte das Gefühl, dass mein Körper richtig gut funktioniert. Das ist bei mir leider nicht immer der Fall, deswegen habe ich es so richtig genossen. Vormittags hatte ich nur Wasser und Tee getrunken und mir fehlte einfach nichts.

Was mir heute erst so richtig bewusst geworden ist, dass ich natürlich auch abgenommen habe und mich sehr wohl in meinem Körper fühle. Ich war vor der Fastenkur auch schlank, trotzdem hat bei einigen Hosen der Bund etwas gekniffen, weil ich es mit der wunderbaren Gourmet-Rohkost wohl etwas übertrieben hatte und außerdem gerade die letzten Wochen vor dem Fastenbeginn einfach über das Sättigungsgefühl hinaus gegessen habe und auch zu oft den Hunger erst gar nicht abwarten konnte, sondern nach Appetit gegessen habe. Da möchte ich mich nach dem Fasten auf alle Fälle wieder mehr in den Fluss der Natur begeben und meinem Hunger und Sättigungsgefühl folgen. Wie viel ich abgenommen habe, weiß ich gar nicht, weil ich mich nie wiege. Ich verlasse mich da lieber auf mein Körpergefühl und das freut sich gerade.

Der 11. Tag verlief  etwas anders. Ich habe mich auf die anstehende Leber- und Gallenblasenreinigung nach Florian Sauer vorbereitet. Deswegen hat sich auch der Speiseplan verändert. Es sollen 3 Tage lang Säfte mit 70 % Apfelsaftanteil getrunken werden, um die Gallensteine etwas weicher zu machen. Der Rest ist idealerweise Wurzelgemüse. Puuuh, das war mir viel zu süß. Außerdem habe ich deutlich gespürt, dass mein Körper so viel Fruktose einfach nicht verträgt. Ich hatte nach den Säften immer wieder Bauchschmerzen und der Darm war in Aufruhr. Das hat sich überhaupt nicht gut angefühlt. Meine psychische Verfassung hat gleich hinterhergezogen und ich war nicht so frohgelaunt, wie in den letzten Tagen.

Generell bemerke ich, dass ich die Säfte nicht mehr unbedingt bräuchte. Ich muss mich jetzt ein bisschen zwingen, um diese hohe Apfelsaftmenge zu erreichen.

Am 12. Tag habe ich dann den Apfelanteil pro Saft von 3 Äpfeln auf 2 Äpfel reduziert. Dieser eine Apfel weniger hat gereicht, dass es mir nach den Säften besser ging. Oft ist eben das Maß ausschlaggebend. Trotzdem werde ich es mal als Hinweis für den Alltag nehmen, Obst nur in Maßen zu essen.

Spannend finde ich noch, dass ich kaum Gelüste auf was Essbares habe. Das hatte ich anders erwartet, da ich gerade vor Fastenbeginn ziemlich auf Essen fixiert war.

Als Vorbereitung auf die Reinigung habe ich nochmals Cassia Fistula zu mir genommen und war sehr erstaunt, wie viel doch noch aus meinem Darm rausgekommen ist. Das hatte ich nach 12 Tagen Fasten mit Einläufen nicht wirklich erwartet. Nun gut, nun können die Steinchen alle schön durchrutschen. Ich bin ein bisschen aufgeregt, wie das morgen Abend dann alles funktioniert. Ich werde berichten 😉

You are nature!

Liebe Grüße

Silke

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