6.-9. Fastentag

Smoothie12

Soo, hier nun wieder eine kleine Bestandsaufnahme der letzten Tage. Meine Säfte schmecken mir immer noch und der Fastenalltag hat sich völlig eingespielt. Am Wochenende war ziemlich viel los. Auch wenn ich mehr oder weniger von der Familie „befreit“ war und ich recht viel Zeit für mich hatte, standen einige Termine auf dem Zettel, die auch wieder einige Erkenntnisse mit sich gebracht haben.

Am Samstagvormittag, am 6. Fastentag, habe ich an einer schönen Yogastunde teilgenommen und nachmittags hatte ich mich zu einer Oneness-Meditation mit Michael Hübener in Oldenburg angemeldet, die über 3 Stunden ging.  So etwas hatte ich noch nie mitgemacht und war innerlich etwas gestresst, ob das wohl das Richtige für mich ist. Aber gerade durch das Fasten war ich dann doch ziemlich geöffnet für höhere geistige Erfahrungen. Das finde ich das Schöne beim Fasten, dass man so ziemlich automatisch sensibler wird für feinstoffliche Energien. Allerdings muss man ihnen auch Raum geben, sich Zeit für sich nehmen, innerlich zur Ruhe kommen. Wenn ich mich den ganzen Tag von außen durch Menschen, Fernseher, Radio etc. beschallen lasse, von einem Termin zum anderen renne und kaum Luft bekomme, klappt das halt nicht wirklich.

Am Sonntag, meinem 7. Fastentag, hatte ich mich dann schon vor einiger Zeit zu einem Tagesseminar für Augentraining angemeldet, da ich eine Brille trage und merke, wie meine Sehkraft nachlässt. Zu dem Thema gäbe es jetzt viel zu sagen, was hier aber den Rahmen sprengen würde. Ich schreibe später noch einmal einen Artikel über Augentraining, welches sehr interessant finde, da es ein Werkzeug liefert, selbst etwas für die Sehkraft zu tun und sich nicht nur auf Augenärzte und Optiker zu verlassen. Was aber in dem Zusammenhang wichtig ist, dass ich bei dem Seminar noch deutlicher gemerkt habe, dass meine Sehkraft während des Fastens deutlich schwächer ist. Das hatte ich beim letzten Fasten ebenfalls bemerkt. Das hat sich aber nach dem Fasten wieder reguliert, hat allerdings einige Tage gedauert. Das hängt wohl mit dem etwas reduzierten Wasserhaushalt zusammen, weil sehr viel ausgeschieden wird. Das merkt man z.B. auch an trockener Haut oder etwas schlapperem Bindegewebe während des Fastens.

Deutlich wurde am Wochenende ebenfalls, dass nicht nur der Körper entgiftet, sondern auch der Geist Dinge loswerden will. Es sind Emotionen aufgebrochen, die ich mir einfach mal genauer anschauen muss. Es führt kein Weg dran vorbei! Negative Emotionen wollen wahrgenommen werden, sonst kommen sie immer wieder. Also da gibt es noch etwas Arbeit. Ich habe sie zumindest erstmal deutlich registriert und zur Kenntnis genommen. Das ist ja schon mal der erste Schritt.

Am Sonntagabend hatte ich richtig großen Hunger! Ich bin leider nicht der Typ, der mit Hunger schlafen kann, deswegen hatte ich mich schon auf eine harte Nacht eingestellt. Einen Einlauf wollte ich irgendwie nicht machen, da ich morgens schon einen gemacht hatte und auch nicht wirklich große Lust hatte. Ich hatte mir dann abends noch einen Teelöffel Honig gegönnt, einfach weil es mir instinktiv richtig schien und ich konnte tatsächlich recht gut schlafen.

Der 8. Fastentag war insofern interessant, dass ich bemerkt habe, dass sich einige körperliche Zicken etwas abgeschwächt haben. Ich habe z.B. seit einiger Zeit ziemliche Schmerzen im hinteren Oberschenkelmuskel, vor allem im Ansatz zwischen Po und Oberschenkel. Deswegen komme ich beim Yoga gerade schlecht in die Vorwärtsbeuge. Oh, da habe ich mich gefreut als ich beim Yoga plötzlich eine Erleichterung festgestellt habe.

Der 9. Fastentag hielt einen ordentlich Appetit auf etwas zu Essen für mich bereit… Ich hatte irgendwie die Schnauze voll und wollte wieder essen. Ich kann nicht sagen, dass ich starken Hunger hatte, sondern eben Appetit. Da ich aber ja nun nicht plötzlich was essen konnte und abends auch abgelenkt war, da ich noch Yoga unterrichtet habe, ist der Appetit einfach wieder verschwunden. Ich stelle immer wieder fest, dass viele Dinge im Leben wellenförmig verlaufen, so auch der Appetit. Manchmal kommt etwas und nach einer gewissen Zeit geht es auch wieder. Nur weil ich im Moment Appetit habe, heißt das nicht, dass ich jetzt für immer Appetit haben werde. Nein, der Appetit wird sich wandeln, wenn ich ihm nicht sofort nachgebe. Entweder er entwickelt sich irgendwann zu richtigem Hunger, den ich dann nur durch Essen stillen kann (wenn ich nicht gerade im Fastenmodus bin)  oder er verabschiedet sich einfach wieder.

Zu Beginn meiner Saftfasten-Kur habe ich mir offen gehalten, wie lange ich fasten möchte, da ich es unbedingt von meinem Wohlbefinden abhängig machen wollte. Das werde ich auch weiterhin so handhaben, allerdings werde ich mein Fasten vermutlich spätestens nach 14 Tagen beenden.

You are nature!

Liebe Grüße

Silke

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