2 Basic-Atemübungen, die jedem helfen!

clouds-346518_1280

Unsere Atmung ist ein wunderbares Werkzeug, das uns von Natur aus jederzeit zur Verfügung steht, um unseren Energiehaushalt zu beeinflussen. Eigentlich funktioniert die Atmung ja von ganz alleine. Sie versorgt uns über das Einatmen ganz automatisch mit Energie ohne, dass wir etwas dafür tun müssen oder uns gar dafür anstrengen müssen. Andererseits transportiert die Atmung beim Ausatmen  Altes und Verbrauchtes ab. Sogar in der Nacht, wenn wir schlafen, fließt der Atem unbewusst weiter. Praktisch, praktisch!

Doch manchmal kommt unser Energiehaushalt aus verschiedenen Gründen aus dem Gleichgewicht. Entweder wir haben zu wenig Energie, d.h. wir fühlen uns schlapp, müde und antriebslos. Oder wir haben zu viel bzw. fehlgesteuerte Energie, so dass wir uns innerlich unruhig und kribbelig fühlen, nicht zur Ruhe kommen,  permanente Gedankenschleifen haben oder uns gerade heftig über etwas aufgeregen. In beiden Fällen haben wir zum Glück unsere Atmung zur Verfügung, mit der wir regulierend eingreifen können. Es gibt sehr viele verschiedene Atemtechniken, die jeweils unterschiedliche Zielsetzungen verfolgen. Zwei ganz simple „Atem-Tricks“, die Du jederzeit ohne Vorkenntnisse machen kannst, ohne dass Du große Vorbereitungen treffen musst, und ohne dass es jemand merken muss.

  1. Die bewusste Einatmung, wenn Du Dich energielos fühlst:

In diesem Fall legst Du den Akzent einfach auf die Einatmung. Atme AKTIV durch die Nase ein, halte den Atem kurz an und atme dann mit der gleichen Länge der Einatmung durch die Nase wieder aus. Du kannst z.B. 4 Einheiten einatmen, 4 Einheiten den Atem anhalten und 4 Einheiten ausatmen. Mind. 10 Wiederholungen. Wenn Du diese Übung draußen oder am offenen Fenster machst, verstärkt sich der energiespendende Effekt.  Ebenfalls eine eine Verstärkung erreichst Du, wenn Du Dir bewusst vorstellst, wie Du Energie und Kraft durch die Einatmung in Dir aufnimmst.

  1. Die bewusste Ausatmung, wenn Du zur Ruhe kommen möchtest:

In diesem Fall legst Du die Betonung auf die Ausatmung. Atme hierzu ganz normal durch die Nase ein und atme dann lang durch die Nase aus. Die Ausatmung sollte etwa doppelt so lang sein wie die Einatmung. Hier kannst Du z.B. 4 Einheiten einatmen und 8 Einheiten ausatmen, atme aber so, dass Du bequem atmen kannst. Auch hier kannst Du den Effekt verstärken, in dem Du mit der Ausatmung bewusst loslässt, das können je nach Bedarf körperliche Verspannungen, gedankliche Belastungen oder belastende Gefühle sein.

Übe beide Varianten am besten mal in einer ruhigen Minute und spüre die jeweilige Wirkung, damit Du sie dann gezielt im Bedarfsfall einsetzen kannst. Mit der Zeit merkst Du, wie die beiden Varianten immer besser klappen.

You are nature!

Liebe Grüße

Silke

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s