Mein Lieblings-Rohkostbrot – Buchweizenbrot mit Karotten

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Als ich noch keine Rohköstlerin war, habe ich viel und gerne Brot gegessen. Das war für mich schon eine größere Umstellung. Erst nach einigen Monaten habe ich entdeckt, dass es auch sowas wie Rohkost-Brote gibt. Allerdings hatte ich kein Dörrgerät. Nun habe ich seit einigen Wochen entdeckt, was vorher auch schon immer da war: Unser Kachelofen! Tja und nun „backe“ ich begeistert Brot. Dazu lege ich das Backrost mit dem rohen Teig auf ein kleines Untergestell, damit es nicht zu warm wird, einfach oben auf unseren Ofen. Abends drauf, morgens fertig, total praktisch.

Von dem schönen Blog nordischroh.com habe ich viele Anregungen bekommen und habe mein eigenes Lieblingsbrot entwickelt. Superschnell, supergesund, superlecker!

  • 100 g Leinsamen in 200 ml Wasser einweichen (mind. 2 Std.)
  • 3 frische Datteln oder 3 in Wasser eingeweichte Datteln
  • ½ Teelöffel Salz
  • 300 g Karotten
  • 150 g Zucchini
  • 100 g Buchweizen ankeimen lassen, alternativ für mind. 3 Std. in Wasser einweichen
  • 2 Esslöffel Sonnenblumenkerne

Wenn das Wasser komplett von den Leinsamen aufgesogen worden ist, diese mit den Datteln (ohne Einweichwasser) und dem Salz in den Mixer einfüllen. Beim Mixen darauf achten, dass die Datteln einigermaßen zerkleinert werden, die Leinsamen dürfen ruhig noch teilweise ganz sein. Es sollte alles eine schleimige Masse werden, die du dann in eine Schüssel umfüllst.

Dann zerkleinerst du die Karotten, die Zucchini und den Buchweizen (vorher gut spülen und Wasser weggießen) im Hochleistungsmixer. Ich lasse ein bisschen Buchweizen gerne am Rand kleben, der dann ganz bleibt. Auch das Gemüse muss nicht superfein püriert sein, sondern es dürfen noch ein paar kleinere Stückchen dabei sein. Die Masse zu der Leinsamenmasse hinzugeben. Zusätzlich noch die ganzen Sonnenblumenkerne hinzufügen. Dann alles mit dem Löffel gut durchmischen.

Entweder du streichst die Masse ca. 1 cm dick auf einer Backfolie aus, legst diese wie wir auf ein Rost und lässt den Kachelofen den Rest machen. Ich lasse es eine Nacht drauf, also ca. 10 Stunden. Oder du verstreichst den Teig auf  einer Dörrfolie und lässt ihn bei 42 Grad ca 8-10 Stunden trocknen. Nach etwa der Hälfte der Zeit das Ganze wenden und ohne Dörrfolie weiter trocknen. Je nachdem wie knusprig du das Brot haben möchtest, kannst du die Trocknungszeit verändern.  Ich kenne auch Menschen, die trocknen über der Heizung oder im Heizungskeller. Auch der Backofen geht, wenn´s ein Rohkostbrot bleiben soll, dann bei 50 Grad mit leicht geöffneter Klappe (Kochlöffel dazwischen klemmen) dörren.

Die Anteile der Zutatenkannst du ebenfalls variieren, je nach dem was du gerne magst, nur die Leinsamen lasse ich immer unverändert, damit alles gut zusammenklebt.  Mit viel Buchweizen bekommst du eine etwas nussigere Note, mit viel Gemüse einen frischeren Geschmack.

Viel Spaß beim Ausprobieren und Essen diese gesunden und leckeren Brotes.

You are nature!

Liebe Grüße

Silke

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